Smart-Home-Geschichten
Was kommt als Nächstes für Smart Homes?
Die Zukunft der Öko-Technologie: Was kommt als Nächstes für Smart Homes und Nachhaltigkeit?
Ein Smart Home bietet viele Vorteile – von Sicherheit bis hin zu Luxus und Komfort. Doch vielleicht ist sein größter und nachhaltigste Einfluss, dass uns die Haustechnik ein nachhaltigeres Leben ermöglicht. Wir haben mit Susie Pfeiffer gesprochen, der preisgekrönten Gründerin und Geschäftsführerin von Pfeiffer Design und einer Verfechterin der Nachhaltigkeit in der Innenarchitektur und Baubranche. Wir wollten wissen, wie sie Control4 in ihre nachhaltigkeitsorientierten Projekte integriert und wie sie die Entwicklung der Öko-Technologie in den Häusern und Räumen ihrer Kundinnen und Kunden einschätzt.
Welche Veränderungen haben Sie in den letzten Jahren bei der Smart-Home-Technologie beobachtet?
„Die Smart-Home-Technologie hat in den letzten Jahren in unserem Designbüro richtig an Bedeutung gewonnen – besonders seit der Pandemie. Viele unserer Kundinnen und Kunden nahmen sich damals die Zeit, sich mit ihrem Zuhause auseinanderzusetzen und genau zu überlegen, was sie von ihren Räumen erwarten. Die praktische Anwendung von Control4 ist für uns ein echter Wendepunkt: Sie ermöglicht es uns, einfache Bedienbarkeit mit Nachhaltigkeit und Wohlbefinden zu verbinden und diese Aspekte unkompliziert und benutzerfreundlich in unsere Entwürfe einzubringen. So sind unsere Kundinnen und Kunden von den neuen Technologien begeistert, statt ihnen unsicher und überfordert gegenüberzustehen.“
Auf welche Weise kann Smart-Home-Technologie derzeit die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Zuhause verbessern?
„Heizung und Beleuchtung sind in den meisten Haushalten die größten Energieverbraucher. Hier brauchen unsere Kundinnen und Kunden am meisten Unterstützung – besonders bei uns in Großbritannien, wo Temperaturen und Tageslicht stark schwanken! Was wir in letzter Zeit häufig empfehlen, ist die Verbindung erneuerbarer Energiequellen wie Luftwärmepumpen und Solarmodule mit dem Energiemanagementsystem unseres Smart-Home-Systems. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Designstudio, das für seinen innovativen Einsatz von Smart-Home-Technologie mit Control4, einer Erdwärmepumpe, einer Luftwärmepumpe und Solarmodulen Nachhaltigkeitspreise gewonnen hat. Seit der Installation konnten wir den Energieverbrauch um 75 % senken!“
Wie bringen Sie die Funktion umweltfreundlicher Technologien mit der Ästhetik in Einklang? Geht beides?
„Unbedingt! Sonst hätten wir keine Arbeit! Zu den Aufgaben von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten gehört es, mit dem Smart-Home-Anbieter zusammenzuarbeiten und die optimale Platzierung der einzelnen Komponenten zu bestimmen. Dabei steht das Design im Mittelpunkt, während die Technik im Hintergrund unauffällig ihre Arbeit verrichtet. Im Idealfall fällt Hausbesitzern höchstens ein dezentes Tablet an der Wand auf – und selbst die sind heutzutage ziemlich schön! Auch smarte Lichtschalter und Thermostate gibt es inzwischen in einer fantastischen Auswahl an Ausführungen. Es gibt also keinen Grund, warum Öko-Technologie nicht schön sein sollte. Entscheidend ist die richtige Platzierung, damit nur das ins Auge fällt, was man sehen möchte!“
Beobachten Sie, dass mehr Kundinnen und Kunden bei der Auswahl von Smart-Home-Technologie für ihre Räume Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen?
„Nachhaltigkeit steht bei all unseren Projekten im Mittelpunkt und ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Designphilosophie bei Pfeiffer Design. Und ja, in letzter Zeit wünschen sich definitiv mehr Kundinnen und Kunden bewusst gestaltete Häuser, die den CO₂-Fußabdruck und den Energieverbrauch ihrer Bewohner reduzieren. Dazu gehören auch die Beschaffung lokaler Materialien, die Wiederverwendung der Möbel unserer Kundinnen und Kunden, Regenwassernutzung und Maßnahmen zur Wärmespeicherung. Nachhaltigkeit umfasst alle Bereiche, und das Smart-Home-System ist ein wunderbares Werkzeug, mit dem unsere Kundinnen und Kunden dies langfristig im Blick behalten können.“
Wie sieht Ihre Vision für die Zukunft der Öko-Technologie im Zuhause aus?
„Das ist zweifellos ein spannendes und noch weitgehend unerforschtes Gebiet, insbesondere mit Blick auf KI und lernfähige Systeme. In naher Zukunft erwarten wir einfachere Benutzeroberflächen, eine stärkere Vernetzung der Geräte und eine breite Verbreitung. Schon heute erleben wir, wie Smart-Home-Technologie mit Kühlschränken verbunden wird, die darauf hinweisen, wenn Lebensmittel bald ablaufen oder Einkäufe nötig sind; mit Wasserkochern, die automatisch zum Zeitpunkt des Aufwachens oder der Heimkehr eine Tasse Tee oder Kaffee zubereiten; und sogar mit Geschirrspülern und Waschmaschinen, die sich per Knopfdruck aus der Ferne starten lassen! Langfristig sind die Möglichkeiten jedoch grenzenlos – KI wird eine zentrale Rolle spielen, die Gewohnheiten der Bewohner kennenlernen und über Jahre hinweg maßgeschneiderte Vorschläge zur Verbesserung der Haustechnik machen. So entwickelt sie sich weiter und wächst für immer mit den Hausbesitzern mit!
”Und wie sieht es bei Ihnen zu Hause aus? Nutzen Sie selbst smarte Technologie, um nachhaltiger zu leben?
„Ja, natürlich – das ist doch nur logisch! Unser Designstudio liegt direkt neben meinem Zuhause, und beide Gebäude nutzen integrierte Systeme. Das Studio wurde während der Pandemie mit neuester Öko-Technologie gebaut, die in unser Control4-System eingebunden ist. Wir nutzen Erdwärme- und Luftwärmepumpen zur Energiegewinnung sowie Photovoltaikmodule. Außerdem haben wir ein Regenwassernutzungssystem, smarte Thermostate für das Energiemanagement und sogar automatische Jalousien und Beleuchtung, die ebenfalls Energie sparen und die Wärme im Gebäude halten!