Smart-Home-Geschichten
Magnum Opus
Smart-Home-Fachbetrieb: Home Technology Solutions (HTS)
Projektstandort: Charlotte, North Carolina
Als der eigenwillige Projektentwickler Jim Gross 2017 ein stillgelegtes Studentenwohnheim im wohlhabenden Viertel Myers Park in Charlotte erwarb, waren viele Einheimische skeptisch, ob es ihm gelingen würde, seine Vision umzusetzen: das kompakte Eckgrundstück in 24 luxuriöse Eigentumswohnungen zu verwandeln, die jeweils eine ganze Etage einnehmen und für mehr als 1,25 Millionen Dollar verkauft werden könnten. Doch mit einem smarten Design, inspiriert von den eleganten Fußgängerstraßen Europas, stilvollen hochwertigen Innenräumen und einer Fülle intelligenter Technologie von Control4 hat Opus Myers Park die Kritiker von Gross bereits eines Besseren belehrt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war bereits die Hälfte der Wohnungen verkauft, obwohl das Projekt genau zu Beginn der Pandemie fertiggestellt worden war.
Die Eigentumswohnungen mit einer Fläche von 2.500 bis 3.100 Quadratfuß (zuzüglich Terrassen) verteilen sich auf vier fünfgeschossige und ein viergeschossiges Gebäude aus Stahl und Beton. Verbunden sind sie durch einen reizvollen, von Bäumen gesäumten und von Laternen beleuchteten Innenhof, der sich durch die Anlage schlängelt. Myers Park liegt nur wenige Kilometer vom Geschäftsviertel Uptown entfernt und bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten, Geschäfte, Bars und Restaurants. Es zählt zu den ältesten Vororten Charlottes. Das Viertel ist gesprenkelt mit hübschen alten Kirchen und Häusern, wobei letztere zunehmend luxuriösen Anwesen weichen, um den anhaltenden Zuzug wohlhabender Spitzenverdiener aufzunehmen. Charlotte ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der USA und nach New York das zweitgrößte Bankenzentrum des Landes.
Als Jim Gross also erfuhr, dass die Queen’s University ihr altes Wohnheim an einer der bekanntesten Kreuzungen von Myers Park verkaufen wollte, kaufte er das Grundstück, ohne genau zu wissen, was er darauf errichten würde. Und billig sei es nicht gewesen, sagt er. „Ich fing an, mit Bleistift und Papier herumzurechnen, und kam zu dem Schluss, dass es Eigentumswohnungen sein mussten. Aber es gab eine ganze Liste von Dingen, die mich an Eigentumswohnungen störten – das Hotelgefühl, wenn man den Flur entlang zu seiner Wohnung geht; Gerüche; Lärm; und die Tatsache, dass sie nur auf einer oder vielleicht zwei Seiten Fenster haben“, sagt er. „Mir kam die Idee, freistehende Gebäudestapel über einer Tiefgarage zu errichten. Jede Wohnung sollte einen eigenen Aufzugseingang von der Garage aus haben, und die vier Gebäudestapel sollten durch Feuertreppen voneinander getrennt sein, sodass jeder Bewohner eine eigene Etage mit Fenstern auf allen vier Seiten hätte.“
Neue Maßstäbe setzen
In den Händen eines weniger visionären Projektentwicklers hätte aus dem Grundstück ein beengter Betonkoloss werden können. Doch obwohl Jim seit über 30 Jahren Immobilien in Charlotte entwickelt, war er früher Architekt und arbeitete unter dem inzwischen verstorbenen, hoch angesehenen I. M. Pei, der vor allem für die Glaspyramide des Louvre in Paris bekannt ist.
„Ich bin ein ziemlicher Einzelgänger unter den Projektentwicklern“, sagt Jim. „Mein Vater arbeitete früher an der Wall Street, und seinen Geschäftssinn, wenn es um Zahlen geht, habe ich geerbt. Aber da ich als Architekt angefangen habe, steht für mich immer die künstlerische Seite im Vordergrund. Warum sollte ich einfach einen Kasten bauen wie alle anderen? Für mich ist das das Langweiligste überhaupt! Ich verschiebe gern die Grenzen des Möglichen. Wenn ich ein Projekt beginne, kratzen sich die Leute oft am Kopf und fragen warum. Und dann macht es plötzlich Klick, und sie sagen: ‚Ah, jetzt verstehe ich, worauf er hinauswill!‘“
Im Fall von Opus Myers Park wollte Jim beweisen, dass dichtes, urbanes Luxuswohnen in Myers Park möglich ist, ohne beengt oder seelenlos zu wirken. „Meine Idee war, einen kleinen urbanen Fußweg durch die Anlage zu schaffen, angelehnt an die historischen Fußgängerstraßen, die man oft in europäischen Städten findet. Ich setze mich sehr dafür ein, den urbanen Raum optimal zu nutzen. Und ich wusste: Wenn jeder sein eigenes Gebäude hätte und ein cooler Fußweg hindurchführte, der Queen’s und Providence [die beiden Straßen an der Kreuzung] miteinander verbindet, könnte ich etwas schaffen, das die Menschen lieben würden“, sagt Jim.
Abgesehen von der baulichen Gestaltung ist intelligente Technologie ein wesentlicher Bestandteil dessen, was Opus Myers Park so luxuriös macht. Zu Beginn des Projekts holte Jim Home Technology Solutions (HTS) hinzu, einen Control4-Smart-Home-Fachbetrieb, mit dem er bereits bei mehreren früheren Projekten zusammengearbeitet hatte, um die umfangreiche Installation zu betreuen.
Mike Fitton, Präsident und CEO von HTS, sagt: „Jede Wohnung ist standardmäßig mit mindestens fünf automatisierten Leuchten ausgestattet, die ganz nach den Wünschen der Eigentümer eingerichtet werden können. Häufig entscheiden sie sich für weitere. Alle Schlafzimmer und Gemeinschaftsräume sind zentral für TV verkabelt, und es gibt vier Audiobereiche mit hochwertigen Lautsprechern von Episode. Alles lässt sich über die Control4-Tisch-Touchscreens in der Wohnung oder per Smartphone steuern. Wer möchte, kann auch Sprachsteuerung über Geräte wie Amazon Echo oder Google Nest nutzen“, sagt Mike.
Zusätzlich zu automatisierter Beleuchtung und Unterhaltung sind auch die Thermostate in die Systeme eingebunden. So lässt sich die Temperatur in der Wohnung ganz einfach regeln, auch wenn man nicht zu Hause ist. Außerdem verfügt jede Wohnung über integriertes Hochgeschwindigkeits-WLAN.
Für Mike ist jedoch die automatisierte Zutrittskontrolle und Sicherheit der spannendste Teil der Anlage. „Bei diesem Projekt haben wir Control4 erstmals besonders umfassend für Sicherheit, Zutrittskontrolle und Überwachung eingesetzt. Wenn jemand am Tor steht oder von der Garage aus über den Aufzug anruft, können Sie die Person sehen und mit ihr sprechen. Außerdem können Sie Livebilder von Kameras in Gemeinschaftsbereichen wie dem Innenhof und der Garage ansehen. Und jede Wohnung hat eine Kamera im eigenen Vorraum, die auf die Tür gerichtet ist und nur von den Bewohnern genutzt werden kann“, sagt er. „Manche Eigentümer, die häufig unterwegs sind, schätzen auch eine weitere Sicherheitsfunktion: Mit Control4 können sie den Eindruck erwecken, jemand sei zu Hause, indem das System nachahmt, wie und wann die Bewohner gewöhnlich ihre Jalousien öffnen und schließen oder das Licht ein- und ausschalten“, fügt Mike hinzu.
Da das System außerdem über leistungsstarke Pakedge-Netzwerktechnik betrieben wird und HTS alle Wohnungen für mögliche Erweiterungen der Anlage verkabelt hat, steht den Eigentümern reichlich Kapazität zur Verfügung, um das System ganz nach ihren Vorstellungen auszubauen.
Von der Vision zur Gemeinschaft
2019 zogen bereits die ersten Bewohner ein, auch wenn das gesamte Projekt erst Anfang 2020 fertiggestellt wurde.
Ein Eigentümer, der gern mit seiner Frau auf Kreuzfahrten rund um die Welt geht, erzählte Smart Home: „Wir haben festgestellt, dass das Control4-System in Sachen Sicherheit und Zutritt bereits sehr hilfreich ist. Wenn wir wieder verreisen können, wird es aber besonders wichtig sein.“
Ein anderer Eigentümer, der in einer der Penthouse-Wohnungen lebt, sagte: „Wir waren beeindruckt davon, wie HTS uns die Nutzung aller Funktionen erklärt hat, denn wir sind technisch nicht besonders versiert. Die integrierte Steuerung unserer Fernseher, Musik und Kameras ist aber sehr einfach zu bedienen. Tatsächlich kam uns die COVID-‚Stay-at-home‘-Anordnung sehr gelegen: So konnten wir uns entspannen und unsere Haustechnik in vollen Zügen genießen.“
Mimi Patrick und ihr Mann Bailey, die beide schon lange in Charlotte leben, zogen im November 2019 in ihre Wohnung ein. „Wir lieben Opus“, sagt Mimi. „Es ist so praktisch, so sonnig und einfach angenehm zum Wohnen. Wir fühlen uns sicher, und wenn ich verreise, mache ich mir nie Sorgen, dass etwas passieren könnte. Keine umgestürzten Bäume mehr, keine überfluteten Keller, keine Gartenarbeit – wir steigen einfach in den Aufzug und fahren los.“
„Ich finde es toll, dass ich morgens auf den Touchscreen neben meinem Bett tippen und sehen kann, wie warm es draußen ist und wie die Wettervorhersage für den Tag lautet. Die Zimmertemperatur kann ich ganz einfach auf demselben Bildschirm einstellen. Die Fernseher sind riesig und fantastisch. In jedem Raum Musik zu hören ist ganz einfach. Ich liebe es, dass ich sehen kann, wer am Aufzug ist, wenn es klingelt, oder jemanden mit einer Fingerberührung durchs Tor lassen kann. Es ist wirklich wunderbar und, sobald man den Dreh raus hat, sehr intuitiv“, sagt sie.
Und während der Pandemie wurde die Technik gründlich auf die Probe gestellt. „Unsere Kinder waren erwachsen und berufstätig, zwei in New York und eines hier in Charlotte. Dann kam COVID. Seitdem wohnt unsere Tochter mit ihrem Welpen bei uns, und unser Sohn und seine Verlobte waren immer wieder bei uns, bis sie im August nach San Francisco zogen. Wir arbeiteten alle von zu Hause aus, und erstaunlicherweise klappte es wunderbar – sogar mit vier Erwachsenen, die ihre eigenen Monitore in der Wohnung aufgestellt hatten, ganz zu schweigen von drei Hunden. Das WLAN fiel aber nie aus, und alle konnten relativ problemlos arbeiten“, sagt Mimi.
„Alles in allem lieben wir es, hier zu leben, und fühlen uns sehr glücklich, ein Smart Home zu haben.“