Smart-Home-Geschichten
So verbessern Sie die Cybersicherheit in Ihrem Homeoffice
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Dieser Artikel bietet einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine umfassenden Maßnahmen zur Cybersicherheit. Weitere Informationen finden Sie bei vertrauenswürdigen Quellen wie dem FBI, der Federal Trade Commission oder in Ihren eigenen IT- und Cybersicherheitsteams. Der Artikel stammt von unserer Gastautorin Shannon Hand, einer freiberuflichen Autorin, die über verschiedene technologische Themen schreibt.
Aufgrund der Pandemie und eines kulturellen Wandels arbeiten weltweit mehr Menschen als je zuvor remote. Deshalb investieren Büroangestellte mehr in ihre Ausstattung fürs Arbeiten von zu Hause. Ob ein neuer Schreibtisch, zusätzliche Monitore oder ein bequemer Stuhl: Die meisten Wochentage verbringen wir damit, an diesem Ort produktiv zu sein. Warum sollten Sie Ihren Arbeitsbereich also nicht verbessern und ihn so komfortabel und ansprechend wie möglich gestalten?
Doch ein Aspekt bei der Einrichtung eines Homeoffice wird oft übersehen: die Cybersicherheit. So wichtig es ist, sich am heimischen Arbeitsplatz wohlzufühlen, noch wichtiger ist es, dort sicher zu sein. In einer Welt, in der Cyberangriffe immer häufiger vorkommen: Ist Ihr Homeoffice ausreichend geschützt?
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Warum ist die Endpoint-Sicherheit so wichtig?
Endpoint-Sicherheit ist für alle wichtig, die das Internet nutzen. Besonders entscheidend ist sie jedoch, wenn Sie von zu Hause arbeiten und mehrere Geräte verwenden. Unter Endpoint-Sicherheit verstehen wir den Schutz aller Geräte – oder Endpunkte – in Ihrem Netzwerk. Jedes dieser Geräte bietet Cyberkriminellen eine weitere Möglichkeit für einen Angriff.
Denken Sie an all die Geräte in Ihrem Zuhause, die mit dem Internet verbunden sind: Desktop-Computer, Laptop, Tablet, Drucker, Mobiltelefon und mehr. Bei der Endpoint-Sicherheit geht es darum, diese Zugangspunkte zu schützen und so zu verhindern, dass Malware und anderer schädlicher Code eindringen. Sie sind sich nicht sicher, ob die Endpunkte in Ihrem Zuhause ausreichend geschützt sind? Wir haben einige Tipps für Sie. Hier finden Sie Empfehlungen, wie Sie die Endpoint-Sicherheit in Ihrem Homeoffice verbessern können.
Kennen Sie die möglichen Gefahren
Es ist schwierig, Ihre Geräte vor Cyberangriffen zu schützen, wenn Sie nicht wissen, womit Sie es zu tun haben. Informieren Sie sich zunächst über die verschiedenen Cyberangriffe, denen Ihre Geräte ausgesetzt sein können. Recherchieren Sie kurz, um zu erfahren, wie Sie Phishing-Betrugsversuche erkennen, wie Sie sichere Passwörter erstellen und was Sie tun sollten, wenn Sie vermuten, dass Ihr Computer von Malware befallen ist.
Wenn es um Cyberangriffe geht, denken viele an Viren. Das ist nicht falsch – Viren werden tatsächlich täglich bei digitalen Angriffen eingesetzt –, doch es gibt noch viele weitere Angriffsarten, über die Sie Bescheid wissen sollten. Hier ist ein kurzer Überblick über die häufigsten digitalen Bedrohungen:
- Malware. Der Begriff „Malware“ leitet sich vom englischen „malicious software“ ab und bezeichnet jede Art von schädlicher Software, die Ihre Daten oder Geräte beeinträchtigen kann. Zu Malware zählen Viren, Trojaner, Spyware, Ransomware und mehr. Da der Begriff „Malware“ zahlreiche konkrete Angriffsarten umfasst, ist sie die häufigste Form von Cyberangriffen.
- Phishing. Bei dieser Angriffsart werden Nutzer über E-Mails, Textnachrichten, Telefonanrufe oder Beiträge in sozialen Medien getäuscht. Bei einem Phishing-Versuch versuchen Cyberkriminelle, Nutzer zur Preisgabe vertraulicher Informationen wie Bankdaten oder ihrer Sozialversicherungsnummer zu bewegen. Häufig geben sie sich dabei als vertrauenswürdige Kontakte aus, etwa als Ihre Bank oder Ihr Arbeitgeber. Zu Beginn der COVID-19-Pandemie nahmen Phishing-Angriffe stark zu, da Kriminelle ausnutzten, dass die Menschen mehr Zeit online verbrachten.
- Denial-of-Service-Angriffe (DoS). Bei einem DoS-Angriff wird Ihr Netzwerk gezielt mit falschen Anfragen überflutet, um den normalen Betrieb zu stören. Während eines DoS-Angriffs können Nutzer gewöhnliche Aufgaben nicht ausführen, etwa den Internetbrowser nutzen oder E-Mails abrufen. Bei dieser Art von Cyberangriff gehen Ihre Daten normalerweise nicht verloren. DoS-Angriffe können jedoch viel Zeit und Produktivität kosten.
- Passwort-Angriffe. Daran denken die meisten, wenn es ums Hacken geht: Jemand stiehlt ein Passwort. Wenn Sie keine ausreichend sicheren Passwörter für Ihre Konten einrichten (dazu später mehr), machen Sie es Cyberkriminellen leicht, auf Ihre Konten zuzugreifen und vertrauliche Informationen zu stehlen.
- Man-in-the-Middle-Angriffe (MITM). Bei dieser Art von Cyberangriff „lauscht“ ein Krimineller die Kommunikation zwischen Ihrem Gerät und einer Webanwendung ab. Ziel von MITM-Angriffen ist es, Informationen wie Passwörter, Bankdaten und persönliche Daten abzugreifen. MITM-Angriffe betreffen häufig Einzelpersonen, sind aber auch für große Organisationen ein Risiko.
Da sich Cyberangriffe ständig weiterentwickeln und täglich ausgefeilter werden, ist es wichtig, über aktuelle Entwicklungen im Bereich Cybersicherheit auf dem Laufenden zu bleiben. Je besser Sie die bestehenden Bedrohungen kennen, desto besser können Sie Ihre Daten schützen.
Schützen Sie Ihre Geräte richtig
Eine der einfachsten Maßnahmen für mehr Cybersicherheit ist ein bewusster Umgang mit Passwörtern. Hier sind einige kurze Tipps zur Passwortsicherheit:
- Verwenden Sie nicht dasselbe Passwort für mehrere Konten.
- Verwenden Sie in Ihren Passwörtern niemals persönliche Informationen wie Ihre Initialen, Ihren Geburtstag oder den Namen Ihres Haustiers.
- Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig.
- Verwenden Sie einen Passwortmanager, um schwer zu erratende Passwörter zu erstellen und zu speichern.
- Aktivieren Sie für alle Konten die Multi-Faktor-Authentifizierung.
Befolgen Sie nicht nur die bewährten Empfehlungen für Geräte- und Kontopasswörter, sondern schützen Sie Ihre Geräte auch, wenn sie gerade nicht benutzt werden. Richten Sie auf Ihrem Mobiltelefon eine Passwort- oder Gesichtserkennung ein. Stellen Sie Ihren Computer so ein, dass er sich nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität automatisch sperrt. Lassen Sie Ihre entsperrten Geräte niemals unbeaufsichtigt – insbesondere nicht auf Reisen oder an öffentlichen Orten.
Verwenden Sie ein VPN und eine Firewall
Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) ist eine kostengünstige und unkomplizierte Möglichkeit, Ihre Internetverbindung zu schützen. VPNs werden zusammen mit dem heimischen WLAN genutzt. Sie verschlüsseln ein- und ausgehende Daten und erschweren Kriminellen so den Datendiebstahl. Ein VPN sorgt für eine sichere Verbindung zwischen Ihrem Homeoffice und Ihrem Arbeitsplatz. So können Sie vertrauliche Informationen versenden, ohne sich Sorgen machen zu müssen, ob sie geschützt sind.
Ein weiterer guter Tipp, um die Endpoint-Sicherheit zu Hause zu verbessern, ist, zusätzlich zu einem VPN in eine Firewall zu investieren. Eine Firewall verhindert, dass Bedrohungen von außen in Ihr Netzwerk gelangen. Sie funktioniert wie ein Türsteher in einem Club und entscheidet, welche Datenpakete in Ihr Netzwerk gelangen dürfen und welche blockiert werden.
Investieren Sie in hochwertige Cybersicherheitstechnologie
Bedrohungen für die Cybersicherheit gibt es überall. Deshalb sollte niemand von einem Homeoffice aus arbeiten, ohne zuvor in erstklassige Cybersicherheitstechnologie investiert zu haben.
Antivirensoftware ist beispielsweise eine Möglichkeit, Cyberkriminellen einen Schritt voraus zu sein. AV-Software hält Viren, Malware, Ransomware und anderen schädlichen Code fern, der möglicherweise versucht, Ihre persönlichen Daten zu stehlen. Sie können sich Antivirensoftware als proaktive Maßnahme vorstellen, mit der Cyberangriffe verhindert werden, bevor sie stattfinden.
Zusätzlich zur AV-Software ist es auch sinnvoll, Endpoint-Sicherheitssoftware anzuschaffen. Wie bereits erwähnt, geht es bei der Endpoint-Sicherheit darum, jedes Gerät zu schützen, das mit dem Netzwerk Ihres Zuhauses verbunden ist.
Handeln Sie jetzt, um künftigen Cyberbedrohungen vorzubeugen
Vielleicht denken Sie, dass Sie zu Hause sicherer sind als in einem öffentlichen Büro, wenn es um die Wahrscheinlichkeit eines Cyberangriffs geht. Das muss jedoch nicht stimmen – insbesondere in einer Zeit, in der mehr Menschen von zu Hause arbeiten als je zuvor.
Cyberkriminelle nehmen gezielt Menschen ins Visier, die remote arbeiten. Deshalb ist Endpoint-Sicherheit zu Hause für Remote-Mitarbeiter besonders wichtig. Wenn Sie diese einfachen Empfehlungen heute befolgen, können Sie später einen kostspieligen Datenverlust verhindern.
Bei Control4 haben Sicherheit und Datenschutz für unsere Kunden und Partner höchste Priorität. Weitere Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie hier. Wir setzen uns stets dafür ein, Haus- und Geschäftsinhabern ein möglichst angenehmes und sicheres Erlebnis zu bieten.